Beleuchtung für Sportanlagen
Sport zu betreiben ist gesund und wichtig! Um dies auch in den Abendstunden genießen
zu können, bedarf es optimal abgestimmter Beleuchtungskonzepte.
Je nach Sportart, unterschieden nach Geschwindigkeit und Größe der Sportobjekte ist
die Beleuchtung unterschiedlich zu planen. Die genauen Vorgaben für Beleuchtungsstärken
der einzelnen Sportarten werden in der ÖNORMEN 12193 geregelt.
Früher wurden Sporthallen gerne mit Leuchtstofflampen ausgestattet.
Durch hohe Energiekosten und häufigen Lampentausch, welches bei Hallenhöhen bis 15m
sehr aufwändig ist, ging die Nachfrage bald in Richtung Hochdruckbeleuchtung.
Hier werden nun Leuchten mit Metallhalogendampflampen oder mit Natriumdampflampen
betrieben. Metallhalogendampflampen zeichnen sich durch hohe Lichtausbeute pro
Watt Leistung aus. Weiters kommen sie dem Tageslicht von der Farberkennung sehr nahe.
Natriumdampflampen haben noch höhere Lichtausbeute als Metallhalogendampflampen.
In Tennishallen wird dies gerne als Mischlichtbeleuchtung wie folgt genutzt:
Pro Spielfeld kommen 10 Stk. Natriumdampflampen a 400W für Stufe 1 und 10 Stk.
Metallhalogendampflampen a 400W für Stufe 2 zum Einsatz. In der Dämmerung, Stufe 1
beigemischt zum Tageslicht, erzielt man sehr effiziente Beleuchtungswerte.
In weiterer Folge schaltet sich nach Erfordernis die Stufe 2 dazu und man erreicht eine
mittlere Beleuchtungsstärke von ca. 700lx. Dies lässt sich durch den Einsatz von
Dämmerungsschaltern bequem und automatisch regeln.
Dies ist nur ein Beispiel, jedes Anforderungsprofil, abgestimmt auf Sportart, Hallengeometrie
und sonstiger Gegebenheiten wird in die Beleuchtungsplanung einbezogen und Lichttechnisch
berechnet.
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